Die Lügenmärchen des "Netzwerks Rauchen"



Das Netzwerk Rauchen oder:

Wie mit chemischem Dilletantismus Zweifel an der Tatsache, dass Passivrauchen schädlich ist, geschürt werden, um Rauchverbote in der Öffentlichkeit zu verhindern.

Wir schreiben das Jahr 2005. Einem Chemiker, selbst Raucher, missfällt die zunehmende Diskussion um Rauchverbote in der Öffentlichkeit. Ihm kommt die Idee, das es doch chemisch beweisbar sein müsse, dass Passivrauchen kein Problem sei. Doch anscheinend hat der Chemiker wenig Ahnung. In einem Chemie-Internetforum stellt er deshalb am 19.05.2005 die folgende Frage:

Luftmessungen Arbeitsschutz

Ich brauche Messdaten von Schadstoffen in der Luft (Arbeitsplatz), in Frage kommen hauptsächlich organische Lösemittel.

leider hab' ich mich schon lange nicht mehr mit dem Thema beschäftigt, nur früher mal mit dem Dräger-Spürgerät gearbeitet.

Kann jemand Empfehlungen geben was dazu aktuell zu empfehlen wäre? Kriterien: Nur gelegentliche Verwendung, natürlich möglichst preisgünstig in Anschaffung und Betrieb, zweckmässige Empfindlichkeit und Genauigkeit.“


Schnell waren MAK-Werte zusammengetragen, und eines wurde schnell klar: Die Konzentration der Giftstoffe im Tabakrauch muss erheblich verdünnt werden. Das geht doch ganz einfach, dachte sich der Chemiker, eine Lüftungsanlage verdünnt doch den Tabakqualm.

Also wurde eine Tabelle erstellt, mit der Annahme, dass jede Zigarette mi 20 m³ Luft verdünnt wird. Und da sehen dann die Schadstoffe zunächst fast harmlos aus, bis auf wenige Ausnahmen.
Das Pamphlet „Chemie und Mythen“ war geboren. Eine chemische Stilblüte.

Welchem Fundamentalirrtum ist dieser Chemiker erlegen?

Der Fundamentalirrtum besteht darin, dass sich in der Realität, selbst bei Vorhandensein einer guten Lüftungsanlage, der Rauch einer Zigarette eben nicht in einem infinitesimal kleinen Zeitraum mit 20 m³ Luft verdünnt, sondern im Restaurant, Büro oder auch beispielsweise an der Bushaltestelle weitgehend unverdünnt vom Tischnachbarn zwangsweise inhaliert wird. Man sieht die blauen Rauchschwaden, die einem von den Rauchern um die Nase geblasen werden, man sieht den Nebenstromrauch, der besonders giftige Schadstoffe enthält und nicht instantan so verdünnt wird, dass er keinen Schaden mehr anrichtet.

Das Netzwerk Rauchen, dort wird mit Junk-Science, entworfen von drittklassigen Chemikern, argumentiert.

23.6.07 21:09

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Robi (28.8.07 23:21)
Jepp

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